11.06.2022 im Video Live Stream

Die kognitiv-behavioral orientierten Psychotherapieschulen gehören zu einer der drei großen Richtungen der jüngeren Psychotherapiegeschichtete. Sie sind als Gegenpol zu den beiden anderen Strömungen – der Tiefenpsychologie und der humanistischen Psychotherapie entstanden.

Ursprünglich waren es Lerntheoretiker wie Skinner und Watson, die den Menschen – ähnlich den Tieren – als reine „Lernwesen“ sahen. Daraus entstand die klassische Verhaltenstherapie, die bei einzelnen Störungen große Erfolge hatte (Phobien) – jedoch wegen des mangelnden kognitiven Anteils auch immer in der Kritik stand. Im Zusammenhang mit der „kognitiven Wende“ wurden diese Denkprozesse als wesentliche Bestandteile aufgenommen und werden heute sehr erfolgreichen und immer häufiger in der Praxis der Psychologischen Psychotherapeuten eingesetzt.

Im Seminar wird ein Überblick einiger Schulen geboten und geprüft, ob einzelne methodische Elemente in das Metakonzept der ABPS übernommen werden können.

 Ziele

  • Die Anthropologie ausgewählter humanistischer Therapie-Schulen erkennen
  • Methoden als didaktische Elemente sehen
  • Lernprozesse im Zusammenhang mit dem Meta-Konzept der ABPS sehen
  • Das Menschenbild der Bibel und der kognitiv-behavioralen Schulen erkennen

 Inhalte

  • Die klassischen Lerntheorien als Grundlage der Verhaltenstherapie
  • Die kognitive Wende
  • Die Ansätze von Lazarus, Ellis, und weiteren Vertretern der kognitiven Therapien
  • Welche Hilfestellungen gibt es aus den humanistischen Psychotherapien für das Metakonzept der ABPS?
  • Welche Hilfestellungen gibt es für das Metakonzept der ABPS?

Leitung: Florian Mehring

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